Berliner Verhältnisse | Die Egoisten
Michael Eggert:
Judith von Halle und die Berliner Verhältnisse
-Von Kaninchenzüchtern, Mammutjägern und dem Blut Christi-



Es gibt viele schreckliche Dinge in der Welt, ganz zweifellos. Und das seit der Zeit der ersten Mammutjäger. Konflikte, Kriege, Katastrophen. Ungerechtigkeiten säumen unseren Weg. Für Anthroposophen gehört zu den schrecklichen Unwägbarkeiten ihres Daseins, dass interne Konflikte “uneinholbar in den Bereich der Öffentlichkeit” dringen oder dringen könnten. Eine öffentliche Debatte gehört zu den Worst-Case-Szenerien dieser Gesellschaft - warum auch immer.
Worum geht es denn diesmal? Nun ja, Mitglieder und Mitarbeiter des Arbeitszentrums Berlin sind fristlos gekündigt worden und haben dagegen Klage erhoben. Dahinter mögen ursächlich die typischen internen Konflikte und Balgereien gehören, die zu jedem Club und jedem Verein dazugehören, im anthroposophischen Zusammenhang im Gegensatz zu den Kaninchenzüchtern aber im allgemeinen mit härteren Geschützen ausgefochten werden. Schliesslich geht es hier stets gleich um Menschheitsfragen und karmische Zusammenhänge. Vor das Arbeitsgericht zieht man eher selten, sondern bewirft sich lieber gegenseitig mit Zitaten aus dem reichhaltigen Werk Rudolf Steiners.

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(Liebe Anthroposophinnen: Diese Hände sind nicht die Judith von Halles!)*

In Berlin wurden Teile des Leitungsgremiums seit Jahren von Peter Tradowsky, einem ehemaligen Starautoren der Szene, mit Vorwürfen beharkt, sie entsprächen nicht seinen anthroposophischen Ansprüchen; er hat “seit mehreren Jahren (aber nicht als einziger) aus seiner Sicht warnend auf für ihn erkennbare mangelnde fachliche und anthroposophische Qualitäten führender Mitglieder der Gesellschaft hingewiesen”, schreibt Hardorp.1 So ausgewogen diese Beurteilung der Lage von Hardorp sein mag, stellt sich für den Außenstehenden doch die Frage, was denn “anthroposophische Qualitäten” nur sein sollen? Ist das irgendwie messbar? Gibt es da unterschiedliche Standards? Oder handelt es sich einfach um einen ordinären Machtkampf, in dem die eine Fraktion (Tradowsky und seine Anhänger) die andere an ihren eigenen, verdrehten Ansprüchen misst?

Auch wenn Hardorp wiederholt betont, solche “von außen schwer nachvollziehbaren Verwicklungen der Beteiligten untereinander” wären “bis ins letzte wahrheitsgemäß (kaum) aufzuklären”, erinnert die Konstellation der Beteiligten doch - wenn auch nicht bis ins letzte - an zahlreiche Konflikte innerhalb der Szene, bis hin zu zu denen zwischen Dornach und der deutschen Landesgesellschaft in Stuttgart zu Steiners Lebzeiten. Das ist über 80 Jahre her. Stets gab sich der eine Part “anthroposophischer” als der andere, und stets empfand der eine Part den anderen im Kern als zu pragmatisch. Andersherum schätzten die Rationalisten den anderen Part als Spinner ein. Bei beiden ging es aber stets um Einfluss und Positionen.

Die Argumentation Hardorps, ein Konflikt besage letztlich nichts anderes, als dass eben eine Beziehung der Beteiligten miteinander bestehe, geht dann im weiteren Text im Theaterdonner unter, in dem Hardorp Karma, das Mysterium von Golgatha, Saulus und Paulus ohne Not ins Spiel bringt und der Sache ein Gewicht zuweist, die sie sicherlich nicht verdient. In einer weiteren Stellungnahme fasste Detlef Hardorp seinen Standpunkt mit folgendem Resümee zusammen: „Es gab nie eine Krise im Arbeitszentrum Berlin, bevor nicht der Vorstand, der durch Nana Göbel bis in den Initiativkreis des Arbeitszentrums Berlin hineinwirkt, gegen die Interessen und Autonomie der Mitglieder verstoßen hat", schrieben Peter Tradowsky, Judith von Halle und Edda Lechner im Nachrichtenblatt der Wochenschrift „Das Goetheanum“. Die Ursprünge der Krise haben mit dem Landesvorstand nichts zu tun und gehen viele Jahre zurück. Die Krise brach richtig aus, weil der Geschäftsführer und die Sekretärin ohne den Ballast eines Initiativkreises nach eigenem Gutdünken handeln wollten. Das führte letztlich zu deren Kündigungen durch den Vorstand. Man sollte Ursache und Wirkung nicht verwechseln.“

Den eigentlichen Ursprung des Konflikts stellt er in dieser Richtigstellung dar.
Der äußere Ring des Konflikts besteht darin, dass bei Judith von Halle, einer Mitarbeiterin des Arbeitszentrums - aus dem nächsten Kreis um den einigermaßen bekannten, aber nicht unbedingt sehr geschätzten Autor Peter Tradowsky - die “Phänomene der Stigmatisierung” , also die Wundmale Christi erschienen sein sollen. Dieses sonst eher bei mittelalterlichen Nonnen aufgetretene Phänomen war der Auslöser des Konflikts zwischen den beteiligten Parteien- und zwar vor allem deshalb, weil Tradowsky dieser Mitarbeiterin nicht nur Gehör verschafft, sondern in den anthroposophischen Zusammenhängen mit ihr gemeinsam Vortragsreihen organisiert hatte. Die betroffene Frau von Halle hat diese Vorträge, die sich mit dem Zusammenhang der Stigmatisation mit dem Auferstehungsleib Christi beschäftigen, als Buch veröffentlicht, und zwar nicht in einem obskuren Selbstverlag, sondern ganz “offiziell” im “Verlag am Goetheanum”. Weitere Bücher folgten bald. Auch diese Tatsache konnte die Zementierung der Fraktionen nicht gerade abwenden, erschien die Tatsache der Stigmatisierung durch die Publikation von Halles doch als eher akzeptiert und als “offiziell” anerkannt. Jedenfalls ist das meine persönliche Lesart, dass eine Publikation zu dieser Zeit an diesem Ort so etwas war wie eine Seligsprechung.

Es sei Frau von Halle ihre steile Karriere in der Exotenecke gegönnt. rp-online berichtet: „Neuerdings ist die Anthroposophin Judith von Halle eine der stigmatisierten Personen. Martin Kollewijn berichtet darüber: "An einer Mitarbeiterin des Rudolf-Steiner-Hauses in Berlin sind in der Passionszeit (...) des Jahres (2004) (in ihrem 33. Lebensjahre) die Stigmata, die Wundmale Christi, aufgetreten, die sich bis zum heutigen Tage nahezu unverändert erhalten haben. Nacheinander zeigten sich diese Wundmale zunächst an den Innenflächen der Hände, dann an den Handrücken einige Tage später an den Ober- und Unterseiten der Füße sowie unterhalb der rechten Brust. Sie entsprechen den Malen auf dem bekannten Auferstehungsbild von Matthias Grünewald (Isenheimer Altar). Die Wunden bluteten besonders in der Karwoche, insbesondere am Karfreitag und an den Freitagen zwischen Ostern und Pfingsten. (...) Durch das Ereignis der Stigmatisation ergab sich auch eine Umwandlung des gesamten physischen Organismus. Diese besteht in einer radikalen Verwandlung des Blutsystems, welches als physisch-geistiger Ausdruck des Ich alle Organe durchdringt und verbindet.
Dadurch bedingt, zeigten sich eine Steigerung der Sensibilität der Sinneswahrnehmung und eine tief greifende Veränderung im Bereich der Ernährung. Nicht etwa als Ergebnis irgendeiner Askese, sondern durch eben jene leibliche Umgestaltung ergab sich die vollkommene Nahrungslosigkeit, die weder zu einem Gewichtsverlust noch zu anderen Einschränkungen oder körperlichen Beschwerden geführt hat. Der verwandelte physische Leib wehrt vehement jede irdische Nahrung ab. Nur Wasser kann in beschränktem Maß aufgenommen werden."'
Zuerst verweigerte ihr ihre Umwelt – einschließlich der Berliner Anthroposophen – die Anerkennung ihres besonderen Schicksals – und sie wurde von einigen Leuten kritisiert...
"Normale Materialisten" glauben sowieso nicht an die Möglichkeit, dass man tatsächlich ohne Nahrungaufnahme leben kann.

Einige Anthroposophen meinten: So etwas wie eine Stigmatisation passt in mittelalterliche Klöster – nicht in moderne Zeiten. Und Anthroposophen haben durchaus wissenschaftliche Ansprüche – da hat so etwas Religiös-Altertümliches nichts mehr zu suchen.“

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Die „einigen Anthroposophen“ werden reichlich in der Überzahl sein.
Die bedauernswerten Berliner Rationalisten, die diesen für sie offensichtlichen Zumutungen durch Kündigungen begegneten, blies der Wind nicht nur vor den Arbeitsgerichten ins Gesicht. Auch Peter Tradowsky schüttete weiter in Form von “Offenen Briefen”, die unter den Mitgliedern der Anthroposophischen Gesellschaft kursieren, Öl ins Feuer. Solche Briefe wurden sogar vom Stuttgarter Landessekretariat der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland mit der “Bitte an Sie, ihn den Mitgliedern und Freunden Ihres Zweiges/ Arbeitszentrums zur Kenntnis zu geben” verschickt. In dem dazugehörigen Anschreiben wird die Ursache des Konflikts darauf zurück geführt, dass die “68er Jahre und ihre Folgen” auch am anthroposophischen Berlin nicht spurlos vorübergegangen seien. Eine dieser Folgen war die Gründung eines neuen Zweiges in der Stadtmitte, in dem “neue Wege und Formen für die anthroposophische Arbeit in Berlin gefunden” werden sollten. Der Kreis um Peter Tradowsky zog da nicht mit. Die “68er”- Fraktion bezog dann in Bezug auf die Stigmatisierung - wie es in schönstem Diplomatendeutsch heisst - “unterschiedliche inhaltliche Positionen”. Die Einzelheiten des Schlagabtauschs werden hier niemanden interessieren.
Am Ende sind die 68er jetzt sogar ausgerechnet für die Stigmatiserungen verantwortlich zu machen?

In seinem offenen Brief setzte sich Peter Tradowsky zunächst gegen die gegen ihn ausgesprochene fristlose Kündigung als Schatzmeister und Geschäftsführer zur Wehr und fordert “Genugtuung und Rehabilitation”. Sie - d.h. seine Mitarbeiterinnen, von denen eine die besagte Frau von Halle ist - würden in seinen Augen “wie Verbrecher behandelt”. Er verstieg sich dann schon im ersten Abschnitt in seltsame, aber auch seltsam vertraute Spekulationen, dass es sich bei dem ganzen Vorgang “um eine Art Dreyfus-Affaire” handele. Er sei eine “Unperson” oder “für manche nur das rote Tuch”. Unberücksichtigt gebliebene Anträge in seiner Funktion als Schatzmeister wurden von Tradowsky hervor geholt, wobei er als Grund für deren Nichtbeachtung auch von der “Erzeugung unguter Wesenheiten” und einer “kollektiven Betäubung” munkelt.

Dann aber wird auch die mit “verletzender Schärfe” vorgebrachte Reaktion von Mitgliedern des Vorstands der deutschen Landesgesellschaft angeprangert, die in der Aussage gipfelten, dass die Stigmatisierung nicht nur “mit Anthroposophie nichts zu tun” habe, sondern sogar “gefährlich und schädlich für die Anthroposophische Gesellschaft” sei.

Ich kann in dieser Positionierung nicht Verletzendes erkennen. Für mich führt die Stigmatisierung - auch wenn ich das Phänomen selbst nicht zu beurteilen vermag - in eine Kette von schädlichen Phänomenen wie Unfehlbarkeit, Papsttum, Wunderheilungen und Geißelungen, die ich nur schwer in eine sich reformierende anthroposophische Bewegung einbetten kann, sondern in einen Glaubenswust einmünden sehe. Aber an solchen Punkten scheiden sich eben die Geister.
Peter Tradowskys Versuch, sich als Opfer zu positionieren, scheint aber doch insofern erfolgreich zu sein, als das Buch über die gehaltenen Vorträge bezüglich der Stigmatisierung nun in Dornach eben veröffentlicht worden ist.
Insofern bleibt alles beim Alten. Dornach gegen Stuttgart- das ist in der Anthroposophischen Gesellschaft wie in der Fussballwelt Deutschland gegen die Niederlande. Ein Klassiker. Es bleibt auch insofern alles beim Alten, als dieser Konflikt wieder einmal zeigt, dass sich die Anthroposophische Gesellschaft so richtig lustvoll nur um sich selber dreht.


(Liebe Anthroposophinnen: Dieses Gesicht sind nicht das Judith von Halles!)*

Soweit ich weiß, ist Peter Tradowsky vor den Arbeitsgerichten erfolgreich geblieben. Man wird sich also mit ihm arrangieren müssen. Schwierig, nach dem Vorgefallenen, bei dem sehr viel Porzellan zerbrochen worden ist.

Ausgerechnet in Stuttgart, auf der Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland am 30. Mai und 01. Juni 2008, trat nun die Rednerin Rahel Uhlenhoff an, erneut Öl ins Feuer zu gießen. Sie war vorher jahrelang in einer „Urteils- Findungs- Kommission“ beschäftigt, um im Auftrag der Mitgliederversammlung der Anthroposophischen Gesellschaft diesen Fall von Halle zu untersuchen. Sie wurde in mehrfacher Hinsicht (in ihrer Diktion ist das „Selbstzensur“) am Verfassen des Abschlussberichtes gehindert- nicht zuletzt auch durch den Vorstand selbst. Offenbar war der Bericht von Frau Uhlenhoff von vornherein eher positiv gegenüber von Halle angelegt.

Nana Göbel, die - vereinfacht gesagt- eine sehr kritische Haltung gegenüber Frau von Halle und deren Erscheinungen zeigte, wird in dem Bericht schwer verunglimpft. Nana Göbel hat nämlich folgende Fragen gestellt:

„1.) Sie fragte Judith von Halle, ob sie die Stigmata wieder wegbekommen wolle. Nach ihrer Recherche habe Rudolf Steiner dem zeitweise stigmatisierte Richard Pollack, einem Miterbauer des ersten Goetheanums, eine Meditation zur Überwindung der Stigmatisation empfohlen, woraus sie schloss, dass Steiner die Stigmatisation für einen überwindbaren und überwindungsbedürftigen Zustand atavistischer Geistigkeit hielt.
2.) Sie stellte fest, dass Judith von Halle weder die Stigmatisation noch die Nahrungslosigkeit noch ihre hellsichtigen Fähigkeiten auf dem regulären anthroposophischen Schulungsweg erworbenen habe. Wer bestimmte Phänomene als häretisch ausgrenzt und den Schuldungsweg nach eigenem Steiner-Verständnis dogmatisch eingrenzt, dem kann man natürlich auch einmal die Frage stellen, ob Rudolf Steiner als Begründer des anthroposophischen Schulungsweges vor dessen Begründung selbst seine hellsichtigen Fähigkeiten auf dem anthroposophischen Schulungsweg erworben habe. Oder ob wir in der Anthroposophischen Gesellschaft vielmehr, wie die Maria im ersten Bild des ersten Mysteriendramas sagt: jedes Menschen Wesensart gelten lassen, die verschiedenen Geistesströmungen willkommen heißen und nur die eine Bedingung aufstellen, dass man seine hellsichtigen Forschungsergebnisse geisteswissenschaftlich begründen möge. 3.) Nana Göbel behauptete, die Stigmatisation schade der Anthroposophischen Gesellschaft; nach innen, weil die Mitglieder wie gläubige Schäfchen der neuen Heiligen von Halle hinterherlaufen könnten, und nach außen, weil Presseorgane wie die Bildzeitung oder Der Spiegel die Anthroposophische Gesellschaft durch skandalöse Berichterstattung wieder einmal in Verruf bringen könnten.“ Quelle
Das scheint mir eine angemessene Diagnose dieser Phänomene zu sein.

Frau Rahel Uhlenhoff ist dieser Meinung nun nicht gerade. Sie wirft Nana Göbel verbale Ausfälle vor: „Bei diesem Gespräch vom 5. Oktober 2004, das von allen Beteiligten als eine sehr offene Frage- und Antwortrunde erlebt wurde, hat Nana Göbel, damals Mitglied des Berliner IK und des deutschen Vorstands, Judith von Halle angebrüllt, nachdem diese ihr ins Wort gefallen war. (…) Peter Tradowsky hat Nana Göbels ausfälligen Wutausbruch und ihre drei beleidigenden Aussagen den Berliner Mitgliedern auf der Mitgliederzusammenkunft vom 12. März 2005 auf deren Nachfrage hin, aber in ihrer Abwesenheit erzählt. Herr Tradowsky hatte bereits im Jahre 2002, als die Kandidaten für den neuen Vorstand von der Konferenz der Arbeitszentrumsvertreter aufgestellte wurden, Martin Kollewijn, dem Vertreter des AZB, einen Brief mitgegeben, in dem er Nana Göbel wegen Ämterkumulation – was in gewisser Weise auch auf ihn selbst zutraft – und menschlich untragbaren Verhaltens als nicht vorstandswürdig kritisiert.“ Quelle
Es wird also mit richtig harten Bandagen gefochten.

Ob es nun besonders geschickt war, Frau Uhlenhoff so ins Leere laufen zu lassen, möchte ich bezweifeln. Sie inszeniert sich lauthals als Opfer derer, die Stigmatisierte am liebsten aus Dornach fort und nach Lourdes jagen wollen. Das alles sind Zeichen dafür, dass die Tradowsky- Linie sich „zum esoterisch strebenden, aber immer verkannten“ wahren Anthroposophen erklären und sicherlich- so inszeniert- eine nicht geringe Anhängerschaft anziehen wird. Bravo, eine neue Ketzerecke ist geschaffen. Peter Tradowsky wird dort sicherlich zu einem echten Star, und Madame von Halle predigt daneben vom Christusimpuls und läßt ein paar Tröpfchen fallen.
Vorerst haben Tradowsky, von Halle u.a. sich neu in der „Freien Vereinigung für Anthroposophie“ organisiert und pflegen auf der gleichnamigen Website ihr Ketzertum.


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Die Bilder sind aus dem Internet und haben mit den Berliner Vorkommnissen rein gar nichts zu tun.
`Nach wiederholter Anfrage und Beschwerden sind Untertitel zu den Bildern hinzugefügt worden.