Heiligsprechung | Die Egoisten
Heiligsprechung ?



Nun ist sie schon eine Weile erschienen, die Biographie von Hans-Werner Schroeder über Friedrich Benesch. Begleitet wurde die Auslieferung dieses Buches nicht von tausenden jungen Leuten vor den Buchläden, es war ja schließlich nicht „Harry Potter“, aber immerhin veranstaltete die Christengemeinschaft zur Herausgabe des Buches eine eigene Tagung über den Turmalin (über den ja Benesch sein bekanntes Werk veröffentlicht hat) und über die Biographie von Friedrich Benesch. Auf dieser Tagung sprachen zahlreiche Vertreter der Christengemeinschafts - Pfarrer, Gemeindemitglieder, Waldorf-Lehrer und Demeter-Bauern über ihre persönlichen Erlebnisse mit Friedrich Benesch. Natürlich hatten diese Menschen alle überaus positive Erlebnisse zu berichten, kritische Zeitzeugen kamen dort und kommen auch in Schroeders Buch nicht zu Wort. Hier nun eine kurze Zusammenfassung, die Tagung bzw. die Vorträge korrespondierten stark mit dem Buch von Herrn Schröder, deshalb mache ich auch einige wenige Anmerkungen zum Buch.



Hans – Werner Schroeder schilderte die Jugend Beneschs und sein Aufwachsen im nationalen Umfeld der Siebenbürger Sachsen. Geschildert wurde, dass sie ihre kulturelle Eigenständigkeit durch die Rumänen und Ungarn bedroht sahen (Nordsiebenbürgen wechselte mehrmals die Staatszugehörigkeit) Geschildert wurde auch die wirtschaftliche und kulturelle Not der Nachkriegsjahre des ersten Weltkrieges, welche ja in so vielen Menschen im Nationalsozialismus Hoffnung auf Erneuerung aufkeimen ließ. Dargestellt wurde wie Benesch „brennend für das Deutschtum“ zwangsläufig mit diesen Kreisen zusammenkommen musste. Wie er im Laufe seiner Studien den Vorgeschichtler Professsor Hans Hahne kennen lernte, diesen edlen Menschen, ein „alter Nazi“, jedoch „eine vollständig integre, lautere Persönlichkeit“, die „dem nahe war, was man den deutschen Volksgeist nennen kann“ und der das Deutsche Volkstum schützen wollte. Professor Hahne ist für Schröder ein Beispiel, dass nicht nur schlechte Menschen zu den Nazis gingen. Hahne hatte das Glück, der erste nationalsozialistische Rektor der Universität Halle zu werden, aber schon 1934 zu versterben, was für Schröder natürlich für seine Schuldlosigkeit spricht. ( Hahne war stellvertretender Gau – Kulturwart von Halle- Merseburg und im Stab der Gauleitung und Mitarbeiter im Rasse- und Siedlungshauptamt, eine SS – Behörde, die an der Ausarbeitung der Rasse-Kriterien beteiligt war) Unter solchen Volkstums - Idealen wird Benesch dann in Siebenbürgen Parteimitglied, ja er wird Kreisleiter und dann stellvertretender Gebietsleiter (Gauleiter) des Volksbundes der Deutschen in Ungarn (gleichgeschaltet, die Uniform fast genauso wie die der SS). Schröder argumentierte auf der Tagung und im Buch damit, dass diese Ämter nur Ehrenposten gewesen seien, da die staatliche Hoheit in Nordsiebenbürgen die Ungarn inne hatten. Von diesen, nämlich den radikalen ungarischen Pfeilkreuzlern ging dann alleine die Judenverfolgung aus. Benesch selber hätte nie etwas gegen die Juden geschrieben, an dem moralischen Leid, die Vernichtung zu erleben und sich vorwerfen zu müssen, Nazi gewesen zu sein, hätte er sich dann gewandelt. Er wurde wie Saulus, der ja auch erst die Christen verfolgt hatte, zum „Apostel Paulus“. Aus diesem Leid und der Wandlung nahm er die Kraft zu seiner gigantischen Arbeit in der 2. Lebenshälfte innerhalb der Christengemeinschaft. Hieraus flossen seine wiederholt geschilderten Christuserlebnisse, seine wissenschaftliche Arbeit, seine Hellsichtigkeit, seine Schicksalsratschläge an viele Menschen und und und.

Von den übrigen Rednern der Tagung wurde diese Ausführungen dann weiter untermauert, wiederholt wurde Beneschs Hellsichtigkeit in Bezug auf Elementarwesen geschildert, seine Erlebnisse „der Morgensonne des Auferstehungslichtes“ und seine besondere Fähigkeit: Benesch konnte nach diesen Berichten um sich einen geistigen Kreis schaffen, in dem seine anwesenden Freunde dieselben geistigen Wahrnehmungen hatten wie er, also Elementarwesen sahen, den „Erdengeist“ usw. Entsprechende Darstellungen finden sich auch im Biographie – Buch. Benesch wird als „demütiger Jünger der Anthroposophie“ geschildert, als eben derjenige, der die Wissenschaften goetheanistisch durchdringen konnte und wie Goethe die Urphänomene herausarbeiten konnte usw. Seine 20 Jahre dauernde Arbeit am Buch Turmalin wurde von Johannes Mayer, dem Verleger der Biographie, dargestellt. Bei der Konzeption des Turmalin – Buches gab es viele technische Schwierigkeiten zu überwinden.

Soviel zum Ersten.



Wer sich mit dem Schicksal der Siebenbürger Sachsen beschäftigt, wird die schwierige Situation der Volksgruppe in der Zwischenkriegszeit bestätigen können. Dies wird von allen Autoren dargestellt. Leider ergab sich daraus, dass ein großer Teil der Siebenbürger Volksmannschaft Nazis wurden – und dies bis heute leugnen. Viele Ihrer Führer im Kriege, waren auch nach dem 2. Weltkrieg die Führer der Volksgruppen in West - Deutschland, Österreich usw. Die Beteiligung an irgendwelchen Verfolgungen wird dort schon immer geleugnet. Verschiedene jüngere Autoren wie Johann Böhm und Hans Holzträger, publizieren hierüber seit vielen Jahren. Der Historiker Dr. Johann Böhm (Jahrgang 1929) hat z. B. für seine bahnbrechenden Arbeiten den Lenau - Preis und die Verdienstmedaille der BRD erhalten. Er war im Krieg als Jugendlicher in der Jugendorganisation der VDU und erhielt auch direkte Befehle von Friedrich Benesch, welcher auch sein Gymnasiallehrer war

Die Zeit - Zeugenlage ist insofern schwierig, da die Menschen, die das 3. Reich als Erwachsenene erlebt haben, mittlerweile verstorben sind. Hans-Werner Schröder hat sogar eine Reise nach Rumänien unternommen und noch einige Zeit - Zeugen gefunden, die aber unisono eigentlich nichts Direktes über Beneschs Tätigkeit als Nazi - Amtswalter aussagen. Herausgestellt wird der Pfarrer, der z.B. vor dem Gottesdienst Hasen zu jagen pflegte ( - schlachtet Herr Schröder eigentlich vor der Weihehandlung der Christengemeinschaft schnell ein Huhn fürs Mittagessen?) Herausgestellt wird, dass er auch Zigeuner begrub, ein Zigeunermädchen beschäftigte, usw.

In Bezug auf die Partei wird Benesch als „Sonntagsredner“, dargestellt., der einige Parteireden auf Veranstaltungen hielt – das soll es gewesen sein in der Gauleitung?

Aber sei’s drum, noch mal zurück zu den Anfängen: Friedrich Benesch wuchs also in einem Umfeld auf, in dem er der Nazi - Ideologie fast zwangsläufig erliegen musste, da er das beste für sein geistiges Volkstum wollte und dies von vielen Menschen eben anfänglich nur bei Hitler gesehen wurde. Nun ich kenne genügend, die das nicht so gesehen haben: Tucholsky, Brecht, Zuckmayer, Marlene Dietrich - gab es da nicht auch einen berühmten evangelischen Pfarrer, der auch nicht für die Nazis war? (Bonhoeffer). Wir kennen zahlreiche Namen von berühmten Gegnern und Widerstandskämpfern und kennen auch z.B. die einfachen Arbeiter im Münchner Westen, die in Kneipenzusammenkünften ihren Widerstand organisierten. So waren doch auch gerade die jungen Menschen um die Weiße Rose trotz ihrer Mitgliedschaft in den NS - Jugendverbänden noch menschlich denkende Menschen geblieben und nicht Rassenkundler geworden, die die Ausmerzung minderwertiger Rassen propagierten: Hahne, Beneschs geistiger Ziehvater, und Benesch waren aber Rassenkundler.



Der „edle Mensch“ Hahne hielt zur Reichsgründung 1934 eine Rede, welche von Helmut Heiber gehört und kommentiert wurde. Der Kommentar stammt aus der als Buch veröffentlichten Dissertation von Henrik Eberle : „Die Martin Luther Universität in der Zeit des Nationalsozialismus“, Mitteldeutscher Verlag 2002, ein Buch, das Hans –Werner Schroeder in seinem Buch nicht erwähnt. Helmut Heiber sagt: Die Ansprache war derart unsäglich, dass er erst vermutete, dass Hahne geisteskrank sei, angesichts der Boshaftigkeit des Gesagten diesen Gedanken wieder verwarf: Hahne sprach über die Nationalsozialistischen Dreisatz: Kampf, Glaube, Vernichtung. – Nun da hat er wohl die Ausrottung der Minderwertigen mal in größerem Umfeld rausgelassen, der Herr Professor, und nicht nur in der Partei-Hinterstube ( Hahne war seit den 20 er Jahren SA- und Parteimitglied und kannte Heinrich Himmler persönlich).

Diesen Gedankengänge hatte sich immerhin auch Friedrich Benesch angeschlossen. Und er hatte auch, wie alle damals direkt erlebt, wohin das führt. Denn auch Benesch erlebte die Reichskristallnacht in Halle an der Saale und als SS-Bewerber und als Schüler, Freund und Schwiegersohn von Hans Hahne hat er mit Sicherheit erfahren, dass diese unmenschlichen Ausschreitungen von der Partei angeordnet worden waren und nicht, wie offiziell behauptet, spontaner Volkszorn waren. Und wer denkt noch an den Röhm - Putsch 1934? Hier wurden nicht nur SA Leute ermordet, sondern unter dem Putschvorwand so viele politische Gegner wie nur möglich: so z.B. auch der ehemalige Reichskanzler von Schleicher. Professor Axel Azzola (Humboldt Universität Berlin) kommentiert dazu: „.. aber spätestens seit den Junimorden 1934 konnte es keinen vernünftigen Zweifel mehr daran geben, dass in Deutschland eine Mörderbande herrschte, deren Rassismus für alle sichtbar zum Himmel schrie“

Nun, und Benesch wird in Siebenbürgen nach diesen Ereignissen Amtswalter dieser Mörderbande*. Während Schröder in seinem Kapitel über die Judenverfolgung darauf hinweist, dass ungarische Amtswalter zurücktreten, weil sie nichts mit diesen Massenmorden zu tun haben wollen, ist Benesch bis zum bitteren Ende bei der Fahne geblieben. Er hat dann 1944 in voller Uniform und bewaffnet den Evakuierungszug aus Siebenbürgen geführt, bei dem leider ( und warum wohl?) - wie Schröder schildert, auch die Papiere der Parteiführung verloren gehen.

Schröder verschweigt im Buch eigentlich nichts, aber man kann aus seinem Gesagten einfach auch entgegengesetzte Schlüsse ziehen. Warum schildert er nur immer den verinnerlichten Benesch, der Christuserlebnisse hat – und nimmt ihn da ernst, den Benesch aber, der aus obigen Erlebnissen den Schluss zieht, auch bei so einer Partei mitmachen zu wollen und der dann sagt ..“die bisherige Volksführung war nicht zu einer entschlossenen Handlung auf Tod und Leben bereit.“, dieser Benesch wird entschuldigt. Doch, ich meine, er hat diese radikalen Aussagen auch so radikal gemeint, denn er war nicht nur Nationalsozialist, er war führender Nationalsozialist, und zeitlich der „erste in seinem Kreis“.

Dass Benesch hellsichtig war möchte ich nicht bestreiten, aber das waren früher viele Menschen. Auch ich kenne noch Thüringer Bauern, die die sie umgebenden Elementarwesen kannten, die am Lebensende „die Schwäne ziehen sahen“, die „Wilde Jagd“ sahen, und die Naturkräfte kannten und selbstverständlich damit lebten. Dies resultierte aus der anderen, abgeschiedenen Lebensweise. Ein Bauer ging damals Schritt für Schritt über den Boden und verband sich mit dessen Kräften bei Wind und Wetter. Ein heutiger Landwirt sitzt auf seinem Bulldog und darauf oft in der klimatisierten Kabine Viele Seemänner, die früher ein halbes Jahr nach Indien fuhren ohne Land zu sehen und Stürme erlebten, ja auch die ersten Luftfahrer kannten die Elementarwelt; Lindbergh schildert geistiges Sehen auf seinem berühmten Flug.

Nun, das war althergebracht, aber wenn wir nun darüber sinnieren wollen wie traurig der Verlust dieser Fähigkeiten in der heute so schrecklich materiellen Welt ist, möchte ich doch betonen, dass das alte Hellsehen nicht an moralische Qualitäten geknüpft war. Dies ist z.B. ganz banal durch die Vielzahl der Kriege in der Vergangenheit festzustellen.

Insofern, Beneschs Christuserlebnisse, wiederholt geschildert und auf der Tagung beschworen, waren es die Erlebnisse des Mahners, der ihm erschien und den er nicht erkannte? Immerhin wird das erste Erlebnis aus seiner Studienzeit (die Schau des Hirsches) geschildert, also zu einer Zeit, wo er sich stark mit nationalsozialistischem Gedankengut befasste, oder beschreibt er in seiner unveröffentlichen Autobiographie von 1991, die Schroeder ständig zitiert, Erlebnisse, die er gern gehabt hätte?

Und als Außenstehender hat man auch so seine Zweifel an der Wandlung – der wiederholt zitierte Apostel Paulus jedenfalls hatte Benesch eines voraus – er redete über seine Vergangenheit und stellte sie ins Licht der Wahrheit, Benesch schwieg.

So kommen auch im Buch immer wieder kleine Sätze, die an der Wandlung zweifeln lassen, so den „außerordentlichen Jähzorn“, mit dem Benesch seine Kinder behandeln konnte (wird aus der Kieler Gemeinde beschrieben) Oder wie auf Seite 266 geschildert wird, wie „Erik“, der Einwände in einem Vortrag bringt, von Benesch „klein gemacht wird“.

Wie gesagt – das Buch verschweigt eigentlich nichts – auf der Tagung wurden diese Details aber sehr wohl verschwiegen, sie war in einer solchen Meinung positiv, dass ein älteres Gemeindemitglied nach dem Vortrag zu Herrn Schröder ging und sich mit den Worten bedankte: „Ja, Herr Schröder, man kann das mit dem Hitler halt so – und so sehen.“ Nein, gnädige Frau, auch wenn Sie es nicht lesen, man kann es nicht so oder so sehen, die Millionen Toten dieser Zeit verbieten dies!

Die Frage der Beteiligung der Siebenbürger Volksdeutschen an den Verfolgungen ist bis heute aufgrund der Taktik der Siebenbürger Landsmannschaften, deren Amtsverwalter bis vor kurzem selber ehemalige Nazis waren, aufgrund der bis vor kurzen ebenso erfolgten Leugnung des Holocausts durch den Rumänischen Staat usw. noch nicht abschließend zu klären. Auf jeden Fall hatten die Amtswalter innerhalb der eigenen Kreise, also der Siebenbürger Sachsen diktatorische Machtverhältnisse. Gegner der Nazis durfte man in diesen Kreisen nicht sein, sonst bekam man was ab. Schröder schildert in seinem Buch extra die Machtfülle der Deutschen Mittelstelle im Reich, die in die Auslandsbeziehungen eingriff.

Ja, wenn nun die Mittelstelle soviel Macht hatte – und da ja Ungarn ab Januar 1944 besetzt war, hatten dann nicht auch die dortigen Amtswalter mehr Macht als ein „Ehrenposten“? Hier ist noch vieles zu klären.

Aus Auschwitz selber ist jedenfalls bekannt, dass extra für die ankommenden Transporte aus Ungarn und Rumänien jeweils Wachpersonal aus diesen Ländern eingestellt wurde. Und es ergab sich die Situation, dass Dr. Capesius „der Apotheker von Auschwitz“ seine ehemaligen Geschäftsfreunde selektierte (Bericht des Ausschwitz- Prozesses). Capesius hatte 1935 in Klausenburg studiert. Aufgrund der Kleinheit der dortigen Räume und Verhältnisse darf man wohl die Vermutung äußern, das Benesch auch ihm in „seinen Kreisen“ begegnet ist.

Alles in allem bleibt die Möglichkeit, dass auch die letzten Verfolgungen unter der Mithilfe der Bevölkerung (auch im Reich haben Nachbarn gerne Juden angezeigt, weil sie deren Wohnung wollten) und aufgrund der angespannten Mannschaftslage bei Polizei und Armee, welche ja auch mit der zusammenbrechenden Front beschäftigt waren, auch unter tätiger Mithilfe der Amtswalter und ihrer Gruppierungen stattfanden. Immerhin waren 8.000 Menschen aus dem Reener Kreis nicht so einfach zusammenzutreiben und wegzubringen. Vielleicht ergeben sich ja hierüber noch klärende Forschungen, denn inzwischen sind auch in den Kreisen der Siebenbürger diese Fragen gegenwärtig.

Die Biographie von Hans-Werner Schröder wirft jedenfalls so viele Fragen auf, wie sie beantwortet. Die Darstellungen auf der Tagung waren demhingegen so positivistisch, dass sie einer Heiligsprechung eines Nationalsozialisten wirklich nahe kamen. – Und das im Jahr 2007!



2. August 2007 Thomas Reinsperger
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* "Ungarn

Telegramm Veesenmayers an das Auswärtige Amt.

"Ghettoisierungsarbeiten im Karpatenraum/Zone I in diesen Tagen abgeschlossen. In 10 Lagern und Ghettos sind rund 200.000 Juden erfaßt. In Siebenbürgen/Zone II ist heute mit der Konzentrierung der in diesem Gebiet lebenden rund 110.000 Juden begonnen worden.
Mit Abtransport der 310.000 Juden aus Zone I und II nach Deutschland soll Mitte Mai begonnen werden, und zwar sind täglich vier Transporte mit je 3.000 Juden vorgesehen." (Braham, Destruction I, Nr. 153)"
in: http://www.holocaust-chronologie.de/chronologie/1944/mai/01-07.html

"Ein Teil der jüdischen Bevölkerung (4 % des Anteils von 1930) wurde im Zweiten Weltkrieg ermordet, ein anderer Teil emigrierte; es leben in Rumänien nach Erhebungen von 2002 nur noch rund 6000 Juden."
in: http://www.bpb.de/themen/MAJJX3,2,0,Historische_Wurzeln_der_politischen_Kultur_Rum%E4niens.html