Wolfgang Stadler: „Zeitreisen – Ein Gegenbild anthroposophischer Geistesforschung“, Sergej Prokofieff Eine Rezension | EgoBlog | Die Egoisten

Wolfgang Stadler: „Zeitreisen – Ein Gegenbild anthroposophischer Geistesforschung“, Sergej Prokofieff Eine Rezension

Sich für diese Dinge zu interessieren heißt noch lange nicht: die Ergebnisse einer Forschung vorwegnehmen. Interesse ist eine Art Voraussetzung für eine sinnvolle anthroposophische Erkenntnis.
Man kann sogar noch weitergehen und sagen: Ein Anthroposoph, der mit diesen Aussagen R.Steiners vertraut ist, wird besonders stark das Bedürfnis entwickeln, einen Menschen, der hellsichtig ist, stigmatisiert ist und nahrungslos lebt, kennenzulernen. Besonders wenn es sich um eine Person handelt, die einem „gegenständlich“ bzw. „geistig lebendig“ die Ereignisse von Golgatha schildern kann.
Und zunächst einmal könnte man als Anthroposoph auch auf den Gedanken kommen: wenn jemand meint, so eine Person gäbe es nicht - oder: so eine Person kann und darf es nicht geben – oder: so jemand ist „von bösen Mächten“ beeinflußt oder gar „schwarzmagisch manipuliert“ – dann kann es sich bei so einem Menschen nur um einen Gegner R.Steiners, der Anthroposophie – oder des Mysteriums von Golgatha handeln.
Und man könnte auch meinen: ein Vorstand einer anthroposophischen Gesellschaft will sicherlich als allererstes so einen Menschen kennenlernen – und wird ihn sicherlich schleunigst zu sich einladen, um sich ein Bild von der Glaubwürdigkeit eines solchen Menschen zu machen…
Aber: weit gefehlt! Sergej Prokofieff erklärt uns nachdrücklich, daß ihn – als Geisteswissenschaftler – das persönliche nicht interessiert. Stigmatisationen und Nahrungslosigkeit sowieso nicht.“

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