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Miha Pogacnik lädt zur Karl-Ballmer- Tagung ein

Bildschirmfoto 2013-05-26 um 12.03.04
„Gerne kommen wir der Bitte von Miha Pogacnik nach, Ihnen sein untenstehendes Schreiben mit einer Einladung zu den Karl Ballmer Tagen 2013 vom 6. bis 9. Juli auf Schloss Statenberg in Slowenien weiterzuleiten. Die Gespräche und persönlichen Begegnungen, die sich dort eröffnen, sind sicherlich eine empfehlenswerte Ergänzung zur Lektüre von Ballmers Schriften und insbesondere nun von Peter Wysslings umfangreichem neuem Buch "Rudolf Steiners Kampf gegen die motorischen Nerven – das Schicksal einer Weltanschauungsentscheidung in Karl Ballmer und Gerhard Kienle".
Bei dieser Gelegenheit dürfen wir darauf hinweisen, dass dieses Buch sich bereits in einer Überarbeitung zu einer verbesserten Neuauflage befindet, die in ca. zwei Wochen lieferbar sein wird. Es empfiehlt sich, diese Neuauflage abzuwarten; Sie können bereits jetzt direkt bei uns bestellen. Wenn Sie dagegen über Amazon etc. bestellen, werden Sie zwangsläufig zunächst noch die alte Auflage erhalten. Auch die andere von Miha Pogacnik erwähnte Schrift, Karen Swassjans "Karl-Ballmer-Probe", ist kürzlich als Neuauflage herausgekommen. Sie ist stark erweitert durch mehrere in der Zwischenzeit entstandene Texte Karen Swassjans. Wieder sind die "Marginalien" 1 und 2 von Ballmer enthalten.
Detaillierte, aktuelle Informationen erhalten Sie wie immer auf unserer Website.
Es grüßt Sie herzlich Martin Cuno“

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„Diese ganz persönliche Einladung ist mir zugleich sehr leicht und sehr schwer zu schreiben: seit mir vor 15 Jahren die bedeutende Schrift von Karen Swassjan, „Karl Ballmer Probe“ in die Hände gekommen ist, kann ich mein Leben rückblickend teilen in die Zeiten davor und danach. Die ganze Erkenntnisproblematik durch und um Rudolf Steiner ist in ein völlig anderes Licht gerückt, eine Weltanschauungs-Kopernikanische Wende! Dann hatten wir 2 mal Karl-Ballmer-Tage in Schloss Borl, Terra Parzival, mit Karl Huober – und jetzt im Juli geht es weiter mit Peter Wyssling. Mit Peters Einverständnis hänge ich als Kostprobe die Einführung und den Prolog seines Buches an, das die Basis für die Ballmer-Tage in Terra Parzival / Schloss Statenberg bilden wird. Es scheint zunächst, als ob dieses Werk Wysslings ein Spezialproblem der Neurologie behandelt, es entpuppt sich aber sehr schnell als ein Hauptproblem der Erkenntnis überhaupt.
Herzlich willkommen in Terra Parzival, wenn Euch die Erkenntnisfrage eine Herzensangelegenheit ist!
Bitte melden Sie sie sich einfach bei mir an (…)
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Verzeihung, Herr Ballmer

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Mea Culpa. Durch einen familiären Sterbefall, Erkrankung und zur Krönung einen Magen- Darm- Infekt sind wichtige Dinge liegen geblieben. Bedauerlich vor allem, eine ganze Tagung nicht angekündigt zu haben. Ich gelobe Besserung und hoffe, dass vielleicht ein Bericht über das Symposion von einem der Teilnehmer oder Dozenten hier nach gereicht wird. Ich reiche hier das übrigens wunderschön gestaltete Programm nach, wenigstens das. Der einführende Text:

Karl Ballmer wurde 1891 im schweizerischen Aarau geboren und wandte sich bereits früh der Malerei zu. Die Begegnung mit Rudolf Steiner 1918 wird er später als lebensentscheidend beschreiben – Ballmer war bald intensiv mit der Dornacher Arbeit verbunden und hielt im Oktober 1920 auf Einladung Rudolf Steiners drei Vorträge über Kunst beim ersten Hochschulkurs am Goetheanum. Noch im selben Jahr verließ er Dornach, um sich, wie er es selbst ausdrückte, durch die „Erwerbung eines umfassen- den Fundus an Wissen auf philosophischen und sonstigen wissenschaftlichen Gebieten“ die Grundlagen für eine „absolut selbstständige Beurteilung der von Dr. Steiner aufgerollten Erkenntnis- und Wissenschaftsprobleme“ zu erarbeiten. Nach Aufenthalten in Heidenheim, München und Stuttgart ließ sich Karl Ballmer 1922 in Hamburg nieder. Er wurde Mitglied der Hamburger Sezession, und seine Bilder wurden u.a. von Samuel Beckett sehr geschätzt. 1928 begann er mit der Herausgabe der „Rudolf-Steiner-Blätter“ sein öffentliches Eintreten für eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Anthroposophie. 1936 erfolgt ein Berufsverbot als Maler durch die Nazis, bald darauf das erzwungene Exil mit seiner Frau Käthe in die Schweiz. Bis zu seinem Tod 1958 lebte er in bescheidenen Verhältnissen im steten Wechsel zwischen Malerei und Erkenntnisarbeit in Lamone (Tessin).
Das Symposium wird in das Leben und Werk des Künstlers und Denkers Karl Ballmer einführen und die von ihm aufgeworfenen Fragen vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Gegenwart im gemeinsamen Werkstatt- Gespräch bewegen.
Wie hat Ballmer den Ich-Begriff Rudolf Steiners und das darauf gründende Menschenbild aufgefasst? Weshalb hat er sich gegen das physiologische Dogma der „Willensnerven" so resolut ins Zeug gelegt? Weshalb betrachtet er die These, dass es keine „motorischen" Nerven gibt, als Angelpunkt der Weltanschauung Rudolf Steiners?“
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