Ralf Sonnenberg: Vergangenheit, die nicht vergehen will | EgoBlog | Die Egoisten

Ralf Sonnenberg: Vergangenheit, die nicht vergehen will

Nach längerer Abwesenheit aufgrund technischer Probleme ist nun auch wieder Ralf Sonnenbergs kritische Arbeit „Vergangenheit, die nicht vergehen will. Kritische Nachlese zum Erscheinen der Schriften »Rassenideale sind der Niedergang der Menschheit«. Zugleich ein Plädoyer wider die »anthroposophische Korrektheit«“ wieder bei den Egoisten verlinkt. Es geht dabei um die reichlich - um es gelinde auszudrücken- verdruckste Aufarbeitung rassistischer Elemente im Werk Rudolf Steiners: „Denn als rassistisch muss aus heutiger Sicht Steiners sporadisches Bemühen gewertet werden, biologische »Rassen« mit dem Grad der mentalen »Entwicklungsreife« ihrer Angehörigen zu korrelieren und so- mit eine Hierarchisierung von Menschengruppen spirituell zu begründen, deren unterste Sprossen den – aufgrund ihrer physischen »Degeneration« zum Aussterben verurteilten – Indianern sowie den von »Trieben« und »Witterungen« dominierten »Negern« vorbehalten bleiben.“ Aber es geht auch um Anthroposophie und Antijudaismus, und um die Deutschtümeleien eines Friedrich Rittelmeyers: „Die antijüdische Argumentation seiner Schrift »Deutschtum« stützte sich nicht auf einen völkischen Rassismus, sondern auf den traditionellen Antijudaismus der christlichen Konfessionen, von dem sich Rittelmeyer als Apostat der evangelischen Kirche offenbar zeit seines Lebens nicht loszusagen vermochte.“

Ralf Sonnenberg selbst bezeichnet sich als „Linksliberaler mit notorischem Hang zu heiklen Themen“.
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