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Feb 2014

Okkulte Nebelbilder. Rudolf Steiner über gesunde Urteilskraft & das „Blaue vom Himmel"

Der Okkultist weiß, dass es nicht nur eine Versuchung des Luzifer durch Begierden, sondern auch eine durch Ahriman gibt – wenn man nämlich seine eigenen Leidenschaften in den Makrokosmos hinausträgt, indem man allerlei Gestalten sieht.“

GA 124.243

Ja, Doktor Steiner, dergleichen ist ist schon öfter- nahezu täglich untergekommen- ich hoffe, nicht all zu oft bei mir selbst. Dass man sich was vormacht, eine Welle vor sich her schiebt, ist das Eine- aber die okkulte Wendung ist inzwischen das Andere, nämlich ein gängiges Geschäftsprinzip, millionenfach in Büchern, Ratgebern und Benimm-Sachbüchern des heutigen Formats breit gewalzt- und es funktioniert immer noch, nahezu 100 Jahre nach Ihnen. Man kann sich vorstellen, was Ihnen an Spinnern untergekommen ist, aber Sie charakterisieren diese Leute ja treffend mit den Erzählern, die das „Blaue vom Himmel herunter“ schwätzten:

„In dem Augenblick, wo Ahriman mit dem zusammentrifft, was wir uns im Erdendasein als gesunde Urteilskraft errungen haben, bekommt er einen furchtbaren Schreck, denn das ist etwas ganz Unbekanntes für ihn, davor hat er eine große Furcht. Je mehr wir uns daher bemühen, das auszubilden, was im Leben zwischen Geburt und Tod an gesunder Urteilskraft gegeben werden kann, desto mehr arbeiten wir Ahriman entgegen.

Das zeigt sich besonders bei allerlei Persönlichkeiten, welche einem gebracht werden und die dann «das Blaue vom Himmel herunter» von all den geistigen Welten erzählen, die sie da gesehen haben. Und wenn man da den allergeringsten Versuch macht, diesen Persönlichkeiten etwas klarzumachen, ihnen Verständnis und Unterscheidungsvermögen beizubringen, dann hat sie Ahriman gewöhnlich so sehr in der Gewalt, dass sie kaum darauf eingehen können; und das wird um so stärker, je mehr sich die Verlockung Ahrimans nach der akustischen Seite hin ausdrücken. Gegen das, was sich in visionären Bildern zeigt, gibt es noch mehr Mittel als gegen das, was sich akustisch zeigt, wie gehörte Stimmen und so weiter.

Solche Leute haben eine große Abneigung, etwas zu lernen, was für das Ich-Bewusstsein zwischen Geburt und Tod errungen werden muss. Sie mögen es nicht. Wenn man einen solchen Menschen dann aber so weit bringt, gesunde Urteilskraft zu entwickeln, und er darauf eingeht, Belehrungen anzunehmen, dann hören die Stimmen und die Halluzinationen bald auf, weil sie vorher nur ahrimanische Nebelbilder waren und weil Ahriman eine furchtbare Angst bekommt, sobald er verspürt: Da, vom Menschen her, kommt eine gesunde Urteilskraft.“

GA 120.140
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Die vielen Reinkarnationen des Jakob von Molay

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Das Thema Templer, deren Impuls, die Gegenkräfte und Vernichtung faszinieren viele Menschen bis heute. So ist es nicht erstaunlich, dass eine anthroposophische (australische) Autorin, Adriana Koulias, Bestsellererfolge mit typisch anthroposophischen Themen im englischsprachigen Raum feiert, auch und gerade mit einem an Aussagen Rudolf Steiners angelehnten, aber gut und sorgfältig recherchierten Templerroman The Seal:

„It is the year 1307, and the ancient Order of the Knights of Christ and the Temple of Solomon is in danger. The King of France and Pope Clement V are scheming to appropriate the most sacred and dangerous of all secrets held by the Order – a secret encrypted on the ring seal of Jacques de Molay, the Templar Grand Master.
To save the Order, Jacques must entrust the ring to one man, a man unknown to history, a man whose task will be to take the seal through a world in ruins and out to the farthest edges of Europe. The man in question becomes embroiled in a Machiavellian world of spies, traps, the Inquisition and outward enemies, only finally to come face to face with the most cunning and terrible foe of all: the enemy that hides within.

So who is this man? And what is the secret he carries? Nearly 700 years later, the answer comes by way of a writer who arrives at Lockenhaus Castle to research a book on the Templars. Together the writer and an old local woman unlock the secret of the seal and come to understand the entangled destiny that binds them.“

In der Tat, die Frage, wer dieser Jaques von Molay war, beschäftigt auch Historiker bis heute. Der unvermeidliche Alain Demurger - insbesondere in seiner etwas chaotischen Monografie „Der letzte Templer“, in der er sich ohne Linie und Entscheidung für alle Darstellungen de Molays entscheidet- d.h. auch für die Interpretationen, die widersprüchlicher nicht sein könnten. So wird der Kämpfer aus Akkord, über dessen Vorgeschichte so gut wie nichts bekannt ist, zum wankelmütigen und charakterschwachen Opfer von Kirche und französischem König, dem die dominikanischen Folterspezialisten sieben Jahre lang buchstäblich die Haut vom Körper ziehen. Ob es ein Triumph dieses Buches ist, dass es „einen "glänzenden" Beweis dafür (liefert), dass die Geschichte des Templer-Ordens auch ohne esoterisch-mystische Ausschmückungen "packend genug" sein kann“. sei dahin gestellt. Mir erscheint der Historiker Demurger eher im Salat zu stochern. Dennoch konstatiert das Buch die vorliegenden (spurlosen und gegensätzlichen) Fakten, „durchleuchtet zugleich das feingewobene Interessengeflecht, das die Handlungen seiner Gegenspieler - des französischen Königs Philipp des Schönen und des Papstes Clemens V. - bestimmte. Als der letzte Großmeister erkannt hatte, dass der habgierige König den Orden wegen seiner Macht und seines Reichtums zerschlagen und dessen Vermögen unter seine Kontrolle bringen wollte, war es zu spät. Er war nicht mehr in der Lage, den Strategien und Winkelzügen seiner Gegner wirksam zu begegnen. So erscheint der tapfere Jacques de Molay in dieser Biografie am Ende seiner Tage als tragische Gestalt und idealistischer Kämpfer für eine verlorenen Sache. Als er am 18. März 1314 auf Befehl Philipps in Paris verbrannt wird und noch auf dem Scheiterhaufen König und Papst verfluchte, war der Untergang der Templer längst vorherbestimmt. Doch während seine Gegner nach seinem Fluch innerhalb nur eines Jahres starben und weitgehend der Vergessenheit anheimfielen, blieb die Geschichte Jacques de Molays und des Ordens der Tempelritter bis in unsere Zeit lebendig.“ (Klappentext) Die Person Molays aber wird am keiner Stelle deutlicher, so sehr es sich bemüht, die Fakten zu sortieren.

Wenden wir uns also probeweise den Esoterikern zu. Insbesondere anthroposophische Autoren wissen durch angebliche Aussagen Rudolf Steiners, als wer sich de Molay reinkarniert habe. So schreibt der Europäer: „Vor etwas über 700 Jahren wurden am 12. Mai 1310 vor den Toren von Paris 54 Templer verbrannt, welche die unwahren Geständnisse gegen den Orden, die ihnen unter der Qual der Folter abgepresst worden waren, widerrufen hatten. Zu ihnen gehörte ein Mann, der in seiner nächsten Inkarnation schon als Knabe Erinnerungen an sein früheres Templerdasein in sich trug und später die einstige Verbrennung als Templer erlebt hat. Der Wahrheitsgehalt dieses Erlebnisses ist ihm von Rudolf Steiner bestätigt worden. Es handelt sich um Albrecht Wilhelm Sellin (1841–1933).
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Aber auch Andere waren von ihrer persönlichen Reinkarnation als de Molay überzeugt- so der distinguierte Schüler Rudolf Steiners, Felix Peipers: „Es gibt aber noch eine andere Ansicht: Felix Peipers (1873 - 1944), der Arzt, der mit Rudolf Steiner die Farbentherapie entwickelte, sei in seiner vorherigen Inkarnation der Großmeister gewesen, beteuern seine Freunde.“ (Weitere Quelle) Peipers war Darsteller in den Mysteriendramen Rudolf Steiners und hatte auf die Zeitgenossen einigen Eindruck gemacht: „Andrej Belyj gibt in seinem Buch Verwandeln des Lebens die Impression wieder, die er von Peipers hatte – nämlich eine solche als «Tempelritter» – und fügte hinzu: «Ich glaube, dass damit der Grundwesenszug Peipers ausgesprochen ist: er war ‹Ritter›, in einer völlig neuen Bedeutung; und seine Zurückhaltung auf dem äußeren Kampffeld (Vorträge, Aufsätze, leitende Funktionen) war offenbar durch das innere Wachehalten bedingt.“
Peipers soll von de Molay gesagt haben, er habe die Folter nicht bestanden: „Das wird wohl heißen, in einer noch perfideren Art und Weise, war es doch besonders wichtig, aus dem Munde des Großmeisters ein Zeugnis gegen den Orden zu erpressen. Molay scheint dadurch in extremer Weise geschwächt worden zu sein, so dass er nicht drei, sondern sieben, zum Teil in Kerkerhaft verbrachte Jahre brauchte, bis er die Kraft errang, alles Gestandene mit einem Schlag zu widerrufen. Dies geschah am 18. März des Jahres 1314. Molay wurde noch am selben Tag, zusammen mit dem Präzeptor Guy de Normandie, auf der Seine-Insel von Paris verbrannt.“


Nun gibt es in Sachen Reinkarnation de Molays aber noch weitere interne Konkurrenz. Eine Rolle soll auch die bodenständige Elisabeth Vreede, von der es im genannten Aufsatz, Peter Selg zitierend, heißt: „Nun brachte Peter Selg in seiner vor einem Jahr erschienenen Vreede-Monographie gleich auf den ersten Seiten auch eine mündliche, namentlich durch Willi Sucher getragene Überlieferung zur Sprache, der zufolge Rudolf Steiner Vreede auf ihre «(sehr wahrscheinlich) letzte Inkarnation als leitende Persönlichkeit der Templergemeinschaft, mit schwerem, ja furchtbarem Schicksal» (S/12) aufmerksam gemacht habe. In einer Anmerkung wird dann diese «leitende Persönlichkeit» (S / 286, Anm. 16) als Jacques de Molay identifiziert.“

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Zum ganzen Text mit weiteren Kandidaten für die Reinkarnation
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Simone Weil: Über Aufmerksamkeit

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Regine Kather schreibt in Aufmerksamkeit. Ein Bindeglied zwischen der Welt und Gott bei Simone Weil (Schriftenreihe der katholischen Akademie Köln 2001) über die von mir überaus geschätzte Mystikerin im modernen Sinn, ja sogar in radikalem politischen Aktivismus, geschlagen durch eine lebenslange Migräne, eine rationale Gläubige im besten und konkretesten Sinn. Jemand, der auch radikal mit sich selbst umging. Jemand, für die es tragisch war, von ihrem engen katholischen Priester- Freund doch nicht verstanden zu werden - er instrumentalisierte sie auch post mortem, und in ihren Briefen an ihn erkennt man, dass sie es erkannt hat. So schrieb -ja meditierte - Simone Weil über die Aufmerksamkeit:

"Die Aufmerksamkeit erwächst weder allein aus einer bewussten Absicht noch aus einer bloß emotionalen Reaktion, aus Angst oder Begierde. Sie entsteht aus einem Bedürfnis und aus innerer Anteilnahme. Sie dient nicht nur der Befriedigung der eigenen Wünsche, sondern richtet sich auf etwas, das das eigene Ich transzendiert. Als unmittelbarer Ausdruck des menschlichen Geistes kann sie dessen vielfältige Funktionen zu einer Wirkeinheit zusammenschließen, sie einen."

Aber sie möchte doch auf den Kern der Sache zu sprechen kommen- nämlich dass in der Aufmerksamkeit verschiedene Ebenen und geistige Aktivitäten zusammen fliessen:

"Die Aufmerksamkeit ist durch eine polare Struktur gekennzeichnet, die auf allen Ebenen, bei der Lösung einer Mathematikaufgabe, in der Begegnung mit Menschen und in der religiösen Erfahrung auftaucht: In der Aufmerksamkeit koinzidieren Aktion und Passion, intentionale Gerichtetheit und Phänomenbezogenheit, konzentrierte, entschlossene Zielgerichtetheit und geduldig wartende Empfänglichkeit. Es handelt sich, so schreibt Simone Weil prononciert, um ein ‘nicht-handelndes Handeln’, ein Handeln also, das ohne die Fixierung auf ein bestimmtes Ziel oder einen Plan und doch mit voller Sammlung und Präsenz erfolgt."

Die Autorin weist auch darauf hin, dass sie in Weils Darstellungen der Aufmerksamkeit auch Bezüge zum antiken Griechenland sieht:

"Simone Weils Beschreibung der Aufmerksamkeit erinnert vermutlich nicht zufällig an die Erkenntnishaltung, die für die griechische Philosophie, vor allem für Platon und Aristoteles, kennzeichnend war. Die ‘Theoria’ war noch keine theoretische, intellektuelle Erkenntnis im modernen Sinne des Wortes; als eine kontemplative Einstellung galt sie als Ausdruck höchster geistiger Aktivität. Sie vollzog noch keine Konstruktion theoretischer Zusammenhänge, sondern war auf das Erfassen des Seins, des Wesens der Dinge, gerichtet."

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Foto Wikipedia. Artikel über Simone Weil.
Artikel bei den Egoisten über Simone Weil:
Nichts und niemand
In Christus
Die Kraft des Lebens
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Souverän

star
Ich denke, eigentlich gibt es die meditative Leere gar nicht. Es ist nur ein Moment gemeint, in dem das Gefülltsein (mit Inhalten, Vorstellungen, Gefühlen, Erinnerungen..) aussetzt und die Zeitlosigkeit (der Flow) einsetzt. Von da an ist das Gefühl des Glücks da. Man sieht dann auch die Natur anders- als drücke sich in ihr jeden Augenblick etwas anderes aus, sie spricht.. das macht glücklich. Ja, es ist ein sehr freundlicher Zustand, wenn man nicht mehr in sich gefangen ist und sich nur in Anderen und in der Umgebung spiegelt. Man wird ja offener und neugieriger, man ist interessiert am Wesenhaften- einfach weil man nicht mehr in dem bisherigen Maß von sich selbst absorbiert ist.

"‘A garden borrows from the earth, the sky, and everything around it, but you borrow from time,’ I said slowly." Ja, wir sind in diesem Zeiterleben gefangen, und sicherlich kommt es durch reine Fokussierung und Willen dazu, mit vollem, wachen Bewusstsein in die Zeitlosigkeit einzugehen und darin zu bestehen. Eine Zu- Mutung ist es, aber auch ein Teil des menschlichen Seins, der durchaus vertrauten Charakter hat. Wir sind ja immer Übergangswesen. Die Illusion von Zeit ist ein Teil der Struktur, mit der uns als geistige Wesen in einer zunächst zerrissenen Art (in einer wenn auch im Alter in immer schnellerem, ruckartig laufendem Springen), vollkommen definieren. Aber das nimmt je nach dem, mit dem man es zu tun hat, die Konsistenz eines trockenen Schwamms an, wenn der Mensch in diesen inneren und äußeren Rastern gefangen bleibt. Er bemerkt nicht, dass er auch seelisch die Struktur von totem Holz annimmt. Daher ist es ein unfassbares Glück, in der Ungewissheit des Lauschenden, in der puren Aktivität, verweilen zu können.

Und schließlich lauscht man ja nun auch in der Stille- bislang ist es nur Ahnung oder eine zarte Berührung- aber es ist alles Wesen. Man ist nicht allein. In bestimmten Augenblicken hat man unvermittelt einen klaren Blick auf Menschen, die schon gestorben sind- ganz Bestimmte, nicht unbedingt die Nahestehenden. Und man fühlt sich auch wahrgenommen. Insofern taucht man in die Welt der Freundlichkeit - um Deine Frage zu beantworten- mit der meditativen Erfahrung ein. Sie ist freundlich, weil sie Freund ist, weil sie sprechend wird.

Das Sich- Selbst- Verurteilen, streng mit sich zu sein ist auch eine Geste des unreifen Ich - man zersplittert sich selbst und beurteilt sich und Andere vehement „moralisch“, bis hin zu einem erstarrten Verhaltenskodex, Ritualen, Normen, Ausgrenzungen. Das führt nicht weiter. Wir haben alle das Problem, zersplittert zu sein in Impulse des Denken, Fühlen und Wollens. In der Meditation beurteilen wir uns nicht, sondern sind so fokussiert, dass alles zusammen fällt, in eine starke Kraft, die zugleich vor allem voller Friede ist. Man kommt ja auch wieder da heraus, sieht durchaus die inneren Widersprüche, weiß aber, dass es den Frieden gibt. Es lebt dann erst allmählich in alle Lebensbereiche hinein, und in manche vielleicht auch nicht. Und es geht auch nicht immer, wieder in den Frieden hinein zu kommen. Wir sind halt Naturen, die mit sich ringen, und der Friede ist auch ein Geschenk. Er ist nicht einfach abrufbar, denn wir können nicht immer "ganz" sein. Ich finde es manchmal hilfreich, längere Zeit nur über Frieden nachzudenken, konkret, sexuell, politisch, im Dialog, im Beruf, in meiner Beziehung, abstrakt, spirituell. Vielleicht gelingt es dann auch manchmal, den Begriff mit der Person etwas zu füllen und Friede zu sein.

Im Alter hat man keine spezielle Übung mehr. Das Gefühl kommt von selbst, wenn die innere Balance da ist- es ist ein Ausdruck der Lebensfreude, der Freude des Seins selbst. Das Ich erscheint dann in Erfahrung als sich schenkende Sonne, in jedem Moment sich neu schöpfend. Allerdings, genau betrachtet, erscheint die Sonne als kein in sich statisches Gebilde, sondern in Union mit dem Umkreis, astronomisch der Oortschen Wolke. Man kann das Eine nicht ohne das Andere denken. Das führt uns dann zu Steiners Punkt- Kreis- Mediation. Letztlich geht es darum, dass man sich selbst wesenhaft- existentiell erlebt, und dann eben auch als zutiefst verbunden. Man ist einfach real; kein Mensch ist ein isoliertes Kopfwesen, kein seine Ziele erreichendes Willenswesen, kein schmachtender Emotionserhitzer. Der Mensch pendelt die widersprüchlichen Impulse - wenn es gut geht (und auch nicht immer) aus - womöglich in der radikal dialogischen Haltung des Meditierenden, der die lastenden Selbstbilder, Fixierungen und inneren Bannungen zwar nicht überwunden hat, aber doch souveräner damit umgeht.
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