Archives for Apr 2014 | EgoBlog | Die Egoisten
Apr 2014

Die Mysterien von Stier, Löwe und Adler

lion2
In alten Mysterien sind die genannten Tiere als Symbole für Lebenskräfte, schaffende Lebensmächte verehrt worden, von Ishtar über die Isis- Kulte bis hin zu Zeus, wie Maria Röschl-Lehrs* ausführte: „Wir sehen, wie da in den ältesten Kulturperioden der Stier, die Kuh, als Leben tragende Macht besonders verehrungswürdig war. An vielen Mythen und einzelnen Zügen uralter Menschheitsdokumente, auch der altpersischen Zeit, könnte man dies nachweisen. Noch in der 3. Periode wird die Isis mit Kuhhörnern abgebildet. Und in etwas späterer Zeit sehen wir am babylonischen Ischtar- Tor und auch in der übrigen assyrisch- babylonischen Kunst den Löwen vorherrschen. Der Löwen- bespannte Wagen der Göttermutter spielt bis nach Kleinasien herein im Kulte eine große Rolle. Und diese asiatische Priesterkultur wird abgelöst von den denkenden, listengewandten Königen der kriegerischen Griechen,die Zeus als König der Götter und Menschen verehrten. Des Zeus Vogel ist der Adler, das Symbolum des neuen Weltregenten, der selber Repräsentant ist der plastizierenden Weisheit der Haupteskräfte in ihrer kosmischen Wirkensgröße.“ (S. 110)

Es fand also eine gewisse Entwicklung statt von vegetativ- natürlich und kosmischen Kräften des Stiers über die Sonnen- verehrenden Löwenkulte bis hin zur Kultivierung von Kräften, die auch mit dem selbständigen Denken zusammen hingen. Die in den frühen Kulten verehrten kosmisch- göttlichen Kräfte haben aber, wie uns heute bewusst ist, auch ihre Entsprechung im Menschen. Die Stierkräfte im Menschen hängen vor allem mit dem Stoffwechsel, Verdauung, Fortpflanzung zusammen und sind in den Aspekten des Wirkens völlig unbewusst. Die Komplexität des Verdauungsvorgangs wird erst heute, durch die Forschung der letzten Jahre, mehr und mehr bewusst. Es ist ein „intelligenter“ Prozess, der Wahrnehmungsanteile unter der Schwelle des Bewusstseins hat, aber derartig umfänglich in Kommunikation mit den Stoffen der Außenwelt interagiert, dass man z.B. in Bezug auf den Darm auch von einem „zweiten Hirn“** spricht. Auf dieser Ebene agiert ein biologisch- vegetatives Selbst, das unabhängig von unseren bewussten Gedanken ist, etwa eine eigene bakterielle Welt umfangreichster Art unterhält, und das einen Großteil unseres existentiellen „Willens“ ausmacht. Die Löwe- Sonne- Kräfte schaute Rudolf Steiner im Menschen mit auch zum großen Teil unbewusst aufflammenden Empfindungen zusammen- vegetativ mit Herz- und Lungenbereich. Auch hier findet eine ständige Kommunikation mit der umgebenden Welt durch die Atmung und die Aufnahme des Sauerstoffs statt. Die „Löwenkräfte unserer Physis“ (R-L, S. 37) sind die mittleren und vermittelnden „Kräfte des Physisch- Ätherischen“. Im Bild des Adlers schließlich werden die Kräfte erfasst, die an der Bildung des gesamten nervösen Systems beteiligt sind, wodurch im Spiegelprozess am Gehirn das physische Bewusstsein erwachen kann - der erste Schritt der Selbstgewahrwerdung des Menschen.

In den alten Mysterien schwangen sich auserwählte Menschen in besonderen Situationen, geführt und behütet durch Priester, in diese Kraftwirkungen hinein, die sowohl im menschlichen Körper, als auch in der gesamten umgebenden Natur tätig sind. Askese, völliger sozialer Rückzug, Vorbereitung von Kindesbeinen an, Hilfestellung durch ekstatische Erlebnisse und spezifische Drogen, mögen mit zu diesem Ausnahmezustand geführt haben.

Heute ist der Pol des Adlers in uns potentiell so weit verselbständigt, dass die früher nur in der ekstatischen Vereinigung mit Naturkräften mögliche Bewusstwerdung auch im Alltag möglich wird. Das Denken kann sich so weit verselbständigen und kräftigen, dass es in reiner Improvisation, aber zugleich im hohen Grad fokussiert das geistige Pendant der Stier-, Löwen- und Adlerkräfte erfahren kann. Es wird dies auch nicht zu einem Rückzug, zu exotischen Haltungen oder esoterischer Sonderbehandlung führen- ganz im Gegenteil, die zunehmende existentielle Verletzung des Menschen in seiner tiefen inneren Widersprüchlichkeit in seinem Denken, Fühlen und Wollen kann nur durch ein solches Bewusstwerden harmonisert werden. Sich verhärtende Gefühle, Seltsamwerden im Denken und Willensimpulse, die der Mensch an sich beobachtet und selbst nicht versteht- das ist heute die Lage. Zunehmend ist kaum jemand nicht merkwürdig- und die Entgleisungen werden selbstzerstörerisch, suchtartig und antisozial. „In den Menschen, der sich geistig geschult und sein Wesen auf eine bestimmte höhere Stufe der Vollendung gebracht hat, wird - wie Rudolf Steiner es im Jugendkurs ausdrückt - reines Denken zu reinem Wollen. Die zerstörenden Gegensätze werden eben da aufgehoben.“ (S. 119)

Der Prozess der fortschreitenden Selbstgewahrwerdung ist in erster Linie heute ein Loslösen, ein Selbständigwerden von den physischen Prozessen: „Durch richtig fortgeschrittene Schulung kann die Fähigkeit erlangt werden, dass der Mensch sich - nicht im Schlafe, sondern aus dem wachen Tagesbewusstsein heraus- willentlich in eine innere Haltung versetzt, durch die der Ätherleib sich löst.“ (R-L, S. 51) Das „Bestehen“, ohne assoziativ, erinnernd oder grübelnd an etwas Vergangenes anzustossen, führt auch zu einem „leibfreien Miterleben mit dem Seelischen der ganzen Umgebung“ (R-L, S. 50)- sowohl, was das komplexe Innenerleben anderer Menschen, als auch, was natürliche Prozesse in Jahreszeiten, Pflanzenwachstum und Auswirkungen kosmischer Prozesse auf die Lebenskräfte betrifft. Nicht selten kommt es dabei zu einer biografischen Krise, zu einer Neuorientierung, ja, zu einer moralischen Wiedergeburt. An dieser „Schwelle“ kann es zu einer Wahrnehmung der Kräfte kommen, die die Leiblichkeit tragen - eben von Stier-, Löwen- und Adlerkräften. Aber der „zweite“, sich rein geistig erfahrende Mensch kann sich nach und nach auch in der Dynamik seiner selbständigen Existenz erleben. Dabei senkt sich sein bewusster Pol (Adler) in die existentiell- natürlichen Stierkräfte hinein, während seine Willenskräfte (Stier) das Denken entfachen und verlebendigen. Während die Chakren von der Lotosblüte an der Stirn nach unten hin in eine erste Bewegung geraten, dabei innere freie Räume gestalten, beginnt sich der geistige Mensch - die Entität - in derselben Richtung zu formen - aber in umgekehrter Gestalt im Vergleich zum physischen Menschen. Die transformierten, freien, nicht mehr körperlich gebundenen Lebenskräfte entfalten sich, als Stier den Adler belebend (reines Denken), als Adler die unbewussten Stierkräfte verständig gestaltend (reiner, empfangender Wille). Was aber geschieht, wenn mittlere Löwenkräfte auf den physisch gebundenen Löwen stoßen- wenn das „Herzdenken“ erwacht?

Röschl- Lehrs zieht zur Illustration eine Legende der mittelalterlichen Rosenkreuzer heran: „In alten Darstellungen namentlich der rosenkreuzerischen Alchemisten sehen wir daher den Leu - als den Repräsentanten des mittleren Menschen- auch in zweifacher Gestalt auftreten, oft in zwei Farben; es wird vom roten und vom grünen Leu gesprochen. Auch finden beide sich so dargestellt, dass der eine Löwe den anderen verschlingt. Das will sagen: so muss die irdische Kraft der Mitte sich verschlingen lassen von der anderen, der des zweiten Menschen. Dann wird menschliches Fühlen zu kosmischem Fühlen, es wird vom Weltenfühlen abgelöst: es weitet sich über die Grenzen der egoistisch engen Persönlichkeit. (…) Nicht Polarität, sondern Steigerung wirkt auf einem solchen Wege.“ (S. 120)

Das ist die Alchemie des Ich; das Aufflammen der alten Mysterienweisheit im zeitgenössischen Individuum.


-----------

*Maria Röschl-Lehrs: Vom zweiten Menschen in uns, Dornach 1972
** „Wer bestimmt, ob ein Mensch gute oder schlechte Laune hat und wie er sich verhält? Sein Bewusstsein oder Milliarden von Bakterien in seinem Bauch? Was weiß die Forschung über den Magen-Darm-Trakt, der voller Neuronen ist und ein eigenständiges Nervensystem bildet? Vor einigen Jahren entdeckten die Forscher, dass Magen und Darm des Menschen rund 200 Millionen Nervenzellen enthalten. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen den beiden Steuerzentralen Bauch und Kopf zu entziffern.“ Link ARTE
Foto Michael Eggert; Museumsinsel Berlin
Comments

Julie Klimas Erinnerungen an Rudolf Steiner

repix
Julie Klimas Erinnerungen an Rudolf Steiner umfassen etwa 30 Seiten, stammen aus dem Jahre 1928, und finden sich als Anhang in Ludwig Polzer- Hoditz „Erinnerungen an Rudolf Steiner“. Klima stammte aus Prag. Sie hat Rudolf Steiner meist dort vor Ort getroffen- durch ihren Ehemann („mein teurer, verewigter Gatte“), der mit Steiner dienstlich zu tun hatte und selbst eigentlich keinen oder nur spät einen Zugang zu ihm fand. Rudolff Steiner äußerte in Bezug auf ihn: „Die sind mir die liebsten, die so schwer herankommen.“ Für die „ganz klerikal“ erzogene, später völlig atheistische, auch in ihrer Ehe recht unglückliche Julie war Steiner von der ersten Begegnung an der „Meister“- sie nannte ihn nie anders, und empfand überhaupt mit einer Unmittelbarkeit und Stärke, die in ihrer Schilderung berührt. Julies Unglück bestand in ihrem Umzug ins fremde Prag, in ihren Schwierigkeiten mit ihrer Tochter, und später in der chronischen Untreue ihres Mannes. Als sie nach einem ersten Vortrag Rudolf Steiners einen Augenblick mit diesem allein ist, erkennt -empfindet- sie sofort dessen Größe: „Ich wusste damals noch nichts von Hellsichtigkeit. In einem Moment aber, da wusste ich, dass er alles wisse, was in mir vorgeht. Eine tiefe Scham überkam mich. Kein Wort brachte ich über meine Lippen, ich hatte nur das Gefühl, in den Boden versinken zu wollen. Ich floh von dannen wie eine Geächtete.“

Nach diesem bodenlosen Erlebnis beginnt sie konsequent an sich zu arbeiten, um Steiner ein Jahr später wieder unter die Augen treten zu können: „Aber diesmal hielt ich den Blick bereits aus.“ Mehrmals fragt Rudolf Steiner sie, wie es ihr gehe. Wieder schleicht sie davon. Aber diese Scham ist etwas, was sie, die Atheistin, in Steiners Vortrag innerlich beschwingt und belebt: „Ich sah die Aura des Meisters.“ Später tritt Steiner auf sie zu, reicht ihr die Hand und drückt seine Freude über die Begegnung aus. Von nun an bis zu Steiners Tod besteht diese Beziehung in immer neuen Begegnungen.

Die anfängliche Scheu gegenüber dem „Meister“ schwingt bald um in ein sehr vertrautes Verhältnis. Julie bespricht ihre intimsten Probleme mit ihm, erhält aber auch persönliche Meditationsanweisungen. Als die jahrelange Affäre ihres Mannes mit einer anderen Frau offenbar wird, die zudem wohl schwierig im Sinne eines Borderline- Syndroms war, rät ihr Steiner, sich mit dieser Frau anzufreunden. Julie Klima befolgt nicht nur diesen Rat, sondern lässt diese Frau bei der Familie einziehen. Es folgt ein jahrelanges Psychodrama bis zum Tod des Mannes, das Steiner immer wieder beratend begleitet. Julie wird zur ersten Anlaufstation für die Familie Steiner, Polzer-Hoditz und Andere in Prag: „Es war die schönste Zeit meines Lebens.“ Steiner dient in vielerlei Hinsicht als Familientherapeut: „Ihr Fall ist eine Tragödie. Aber wollen Sie denn keine Tragödie erleben? Nur banale Menschen erleben keine Tragödien.“

Einen besonderen Höhepunkt erreicht die Beziehung zwischen Julie Klima und Steiner bei einem langen Ausflug zur Burg Karlstein 1918. Steiner war bester Laune, zeigte aber auch schon mal Differenzen im Verhältnis zu seiner Frau Marie: „Renommieren Sie schon wieder?“ In der Kapelle von Karl IV. empfand Julie „plötzlich ein wunderbares Seligkeitsgefühl in der Nähe des Meisters“- sie zieht sich wie alle anderen dezent und sensibel zurück. Steiner bestätigt später im Anblick der Fresken, dass darin die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz dargestellt werde.

Julie Klima gehörte zu denen, die mit Steiner innerlich mitgingen, ihm Freundin und Begleiterin war. Es gab diese sehr persönliche Ebene, für die sie sich, als er kränker wurde, auch schämte, aber auch eine Ebene des Erkennens und Anerkennens, die ihre Darstellung so einzigartig macht. Sie war Steiner zu wichtigen Zeitpunkten eine treue und innerlich tief mitempfindende Freundin. Man spürt das bei ihr in jeder Zeile.
Comments

Die Reiche der Himmel

Der Weg bringt es mit sich, dass in einer glücklichen Phase des Lebens, in der wie in einem vom Schicksal vorgenommenen Arrangement alles stimmt, vernehmbar wird, worauf es - abseits der kollektiven Vorstellungen - bei innerem Wachstum ankommt; keine nur persönliche Erfahrung, sondern etwas, was das Menschsein an sich unvermittelt berührt. Solche Arrangements sind nichts, was wir selbst aus eigener Kraft anstellen könnten, und sie finden eher in der ersten Hälfte des Lebens statt; wenn überhaupt. So wird man dabei zum Beispiel an einen bestimmten, inspirierenden Ort geführt, an dem einen etwas anweht- vielleicht geschwächt von einer leichten Grippe, etwas irritiert, aber zugleich aufmerksam und sehnsüchtig. Und plötzlich entrollt sich der Schleier, und man findet sich in einem innigen Dialog mit einem inneren Gegenüber, der in dieser typischen Nüchternheit der geistigen Erfahrung die kühle Mystik der Gegenwärtigkeit enthüllt.

Es gehört dazu, dass man um den Moment weiß, aber zugleich die Inhalte der Erfahrung nur in den äußeren Umrissen ins Gegenwartsbewusstsein mitnehmen kann; das Vergessen ist nicht zu verhindern. Und es gehört dazu, dass die Führung in solche Erfahrungen sich nicht in derselben Form wiederholt. Das Bemühen darum mag Jahre und Jahrzehnte dauern, aber nie wird die mystische Erfahrung in dieser Form wieder auffindbar sein. Der geheime Garten entzieht sich schon deshalb, damit man die innere Aktivität aufs Äußerste anspannt, die Bemühung forciert- vielleicht nur um zu bemerken, dass eben dieses Wollen verhindert, dass es geschehen kann. Der Wille ist nicht rein- er ist durchsetzt von bloßem Begehren. Das Wollen muss transparent werden, immer mehr und mehr, und es wird nichts mehr geschenkt.

Aber selbst, wenn die Taufe schließlich Tatsache wird, wenn der stille Dialog zu etwas wird, was seelisch Fuß fasst, wird man konfrontiert mit allen Aspekten des eigenen „Schwachmenschlichen“:

Nun sind die Reiche der Himmel wirklich nahe herbeigekommen, von der anderen Seite her, in der sie früher nicht aufgesucht werden konnten. Im Schwachmenschlichen sind sie anwesend, unter der Asche des Alltags, der Gewohnheiten lebt eine kleine Glut des Anfanges. Sie auflodern zu lassen heißt, mit dem neuen Heiligen Geist begnadet zu werden.“ (Georg Kühlewind, Die Erneuerung des Heiligen Geistes, S. 13)

Der versteckte „Lebenskeim“, der nun nicht nur in der arrangierten Einzelerfahrung, sondern in einem zarten, aber kontinuierlichen Strom im Inneren präsent wird, hat nichts Ausgedachtes, Gewolltes oder Gefühliges. Es ist ganz buchstäblich die Erfahrung des inneren keimenden Lebens, und hat somit Charakteristika einer Auferstehung des geistigen Lebens- ein reales österliches Geschehen. Auch dieses Fußfassen geistiger Präsenz geht durch Verschattungen und Krisen; es ist kein Eigentum, kein Anrecht, kein Teil des Ego; deshalb sind schmerzhafte Erfahrungen damit unausweichlich. Die Präsenz wird nicht mehr geschenkt, tritt auch nicht mehr unvermittelt, vereinzelt und blitzartig auf, sondern wird nach und nach innerer Kern des seelischen Gefüges - inmitten der Individualität mit ihren Eigenheiten. Die Präsenz hat dadurch immer ein persönliches Gepräge, ist aber selbst nicht aus der Persönlichkeit geboren, ist kein „Geschöpf“, sondern wird als das Leben selbst erfahren, als sich selbst schöpfender Quell.

Es gelingt immer nur mehr oder weniger, ganz in diese Lebendigkeit hinein zu gehen. Es ist stets ein kreativer Akt, dem man immer nur in Aspekten genügt. Zugleich ist es - ohne im geringsten konventionell zu sein- ein moralisches Erleben, ein Empfinden, das in der völligen Hingabe zugleich von einer Vernunft und Reinheit, und von einer essentiellen Nicht- Selbstbezüglichkeit getragen wird.

Der „Logosfunken“ entzündet sich in immer neuen Anläufen, und durchglimmt das Nur- Persönliche immer wieder in einem Anfang. Dieser bedarf keines bestimmten Ortes, keiner bestimmten Stunde mehr - er leuchtet im Alltag auf und enthüllt dessen unerschöpfliche Schönheiten. Auch die Natur beginnt zu sprechen. Die „Reiche der Himmel“ sind nichts Fernes, sondern entfalten sich in den Details der Wahrnehmung. Die Kluft zwischen äußerem Dasein und innerem Leben schrumpft, und in jedem Sprung über den Abgrund wird das Glück dieses Anfangens erfahren.
Comments